Sommerlager 2026: „Die Insel der 1000 Gefahren“

Erschienen am 20. September 2026 in Allgemein
Diesen Sommer erlitten wir Schiffsbruch! Gemeinsam mit unseren Pfadfinderfreunden aus der Weststadt strandeten wir vom 01.08-08.08.2026 auf der Insel der 1000 Gefahren mitten im Raibacher Tal bei Groß-Umstadt. Hier schlugen wir unsere Zelte auf erkundeten unser neues zu Hause. Bei der großen Hitze lernten wir unter anderem den uns umgebenen Wald sehr zu schätzen.
In den Tagen danach ging es darum unseren ganzen Mut, Teamgeist und Einfallsreichtum zusammen zu tun um die gefährliche Insel wieder verlassen zu können. Ein Kombüsenteam versorgte uns dafür die ganze Woche mit leckeren Mahlzeiten.
Altersgetrennt erkundeten wir die Insel und ihre Gefahren in verschiedenen Expeditionstrupps und mussten uns für eine Nacht einen Schlafplatz in der Wildnis suchen. Vor allem unsere Pfadis berichteten am Tag danach von einer bemerkenswert abenteurlichen Nacht mit wenig Schlaf. Zum Glück gab es am Tag danach genügend Zeit für Erhohlung. Auf unserer Insel gab es auch die Möglichkeit kreativ zu werden: es wurden Kokosnusschüsseln hergestellt, Armbänder geknüpft, bunt gebatikt und die Kunst der Henna-Tatoos erlernt. Ein fester Termin auf einem jeden Sommerlager ist außerdem unsere Versprechenswanderung. An diesem Abend legen manche von uns ein persönliches Versprechen ab, welches davor vorbereitet und gut durchdacht wird. In diesem reflektiert man sich und sein Tun sowie die eigenen Werte und die der Pfadfinderei. Daraus entseht ein Versprechen über das was einem am Herzen liegt und das was man sich vornehmen möchte. Natürlich wurde dieses Ereignis danach auch zusammen gefeiert. Durch das Sammeln und Entziffern von Flaschenpostbotschaften und mehrere Golddublonen konnten wir uns letztendlich einen Platz auf einem Schiff für die Rückfahrt verdienen. Den letzten Abend vor dem Ablegen genossen wir nochmal mit einem bunten Programm voller Spaß und Quatsch.
Und so ging auch dieses Jahr das Sommerlager zu Ende und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir wieder unsere Zelte wer weiß wo aufschlagen werden. Aber Hauptsache wieder unter dem sternenklaren Himmel.
