Bezirkslager „ScouTown“ im Diözesanzentrum in Rüthen vom 29. Juli – 8. August
Erschienen am 8. August 2017 in Neuigkeiten
Am Samstag den 29. Juli 2017 ging es um 9.00 Uhr los mit dem Bus in Richtung Rüthen, gespannt auf das Bezirkslager, die anderen Stämme, Aktionen und den Sommer. Nach rund vier Stunden Fahrt kamen wir auf unserem Platz, dem Diözesanzentrum von Paderborn in Rüthen an.
Der Vortrupp hatte auch schon einige Arbeit geleistet: Der Kudu-Club und weitere helfende Hände hatten eine große Jurtenburg mit der Recycle-Bar aufgebaut, die uns das ganze Lager über mit kühlen Getränken und Süßigkeiten versorgen sollte, sowie das Orga-Team. Das schon fleißig unsere Plätze abgesteckt und Vorbereitungen getroffen hatte.
Nach dem Ausladen, ging es zuerst einmal ans Aufbauen, wo kommt welches Zelt hin? Welches Teil gehört zu welchem Zelt? Nach dem das alles geklärt und aufgebaut war, fing langsam das Lagerleben an: Gruppeneinteilung für die Dienste, Zelte beziehen, Schlafplatz einrichten und und und.
Der erste Tag begann mit Sonnenschein und dem restlichen Aufbau. Mit einem selbstgebauten Pool, gab es eine kleine Pool-Party. Am Abend fand noch der Eröffnungsgottesdienst und die Eröffnungsfeier statt.
Die nächsten beiden Tage waren mit dem großen Mottospiel zum Lagermotto „ScouTown“ gefüllt. Alle Stämme wurden in 4 große Gruppen geteilt und mussten gemeinsam ähnlich wie bei dem Spiel „Die Siedler von Catan“ in den Stämmen an Stationen ihre Rohstoffe erspielen und konnten sich diese im Shop gegen echtes Material eintauschen, sie hatten dabei die Rohstoffe Holz, Stoff, Planen, Seil, Werkzeug, Farbe und Baumeister zur Verfügung. Damit die Sicherheit ihrer Bauwerke geleistet war mussten sie sich die Ebenen erspielen und hierfür Baumeister verdienen. Je nach Angebot und Nachfrage waren die Rohstoffe teurer oder Billiger. Die vier Gruppen hatten viel Einfallsreichtum und schafften es alle in den zwei Tagen Mottospiel eine „kleine“ Stadt, trotz längerer Regenpausen aufzubauen. Diese wurden dann von unseren Bezirksvorständen Torsten (Toff) und Johannes, sowie je einem Leiter pro Stamm und den Stadträten die einzelnen Gruppen wählen mussten bewertet. So gab es je einen Gewinner in den Kategorien: Größte Stadt, Kleinste Stadt, Kreativste Stadt und Schönste Stadt.
Am Mittwoch strahlte uns wieder die Sonne entgegen und wir gingen gemeinsam ins Biberbad in Rüthen, welches eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt lag. Dort konnten alle ein wenig ausruhen und entspannen oder im Wasser rumtollen.
Der Donnerstag begrüßte uns wieder einmal mit Regen, nachdem wir alle ein bisschen länger geschlafen hatten. Begannen schon die Vorbereitungen für die nächsten beiden Tage, in denen die Stufen aus dem Bezirk gemeinsam Programm geplant hatten. Für die Wölflinge sollte es unter dem Jahresmotto einen Tag Kochen aus fernen Ländern und am anderen Tag eine Wanderung auf dem Biberpfad geben, für die Jungpfadfinder sollte es einen Sternhike geben, bei dem das Ziel der Grillplatz Unsohle sein sollte. Die Pfadfinder liefen in kleinen Gruppen gemischt und mussten sich ihren Schlafplatz in einer Gemeinde selbstständig suchen, die Rover machten einen Stationslauf zu einem Grillplatz.
Am Abend gab es noch ein gemeinsames Bergfest in der RecycleBar mit kleinen Spielen und Musik für alle.
Die Stufentage begannen freitags mit Sonnenschein und die Gruppen verteilten sich auf ihre Stufen, die Wölflinge blieben am Platz, die Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover zogen in gemischten Gruppen los zu ihren Touren. Der Samstag begann mit Regen und so wurde das geplante Wölflingsprogramm nach hinten verschoben und kurzerhand Programm in der Kapelle gemacht, in der Zwischenzeit trudelten die Gruppen von Jungpfadfinder und Pfadfindern wieder auf dem Platz ein. Die Stufentage endeten mit der Verleihung von drei Woodbadge und dem Bezirksgrillen, dass nach einem Regenschauer schnell einmal umgezogen werden musste.
Der Sonntag war wieder freundlicher und so gingen wir mit unserem Stamm einmal in den Wald und spielten Verbrannt, dabei fanden die Kinder einen selbstgebauten Bogen und passende Pfeile, sowie eine Höhle im Boden. Der Nachmittag wurde dann noch einmal genutzt um eine kleiner Wanderung zum Fluss Biber zu machen und dort im Fluss zu entspannen mit ein paar Kartenspielen und dem Bau eines kleinen Dammes. Für den Abend war noch das große Camp-Fire und der Open-Stage Abend mit lustigen Sketchen, Witzen und Aufführungen geplant.
So näherten wir uns am Montag schon wieder dem Abbau und damit dem Ende des Lagers, da für den Dienstag schon wieder morgens Regen vorhergesagt war, packten wir das Leiterzelt (Yellowstone), einen Teil der Kinderzelte (Innenzelte der Scouts), sowie unser großes Küchenzelt ein. Um zumindest einen Teil trocken nach Hause transportieren zu können.
Als Abschluss für den Bezirk gab es noch die Abschlussfeier, dort hatten wir laute Musik mit der Band Männermässig, die unsere große Jurtenburg rockten. Die Nacht verbrachten wir dann gemeinsam unter den Außenzelten der Scouts.
Dann kam auch schon der Dienstag, mittlerweile wussten wir, dass der auf 9.00 Uhr angekündigte Regen erst gegen 13.00 Uhr ankommen sollte und so konnten wir noch alle restlichen stehenden Zelte trocken abbauen und in die Autos und Hänger verladen. Um 14.00 Uhr traten wir dann mit Nussloch wieder im Reisebus die Heimreise an.